Der Sport-Tag
10. September 2018
19:53 Uhr

Videotechnik soll Bundesliga-Klubs fünf Millionen Euro kosten

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Der VAR ist ein teures Vergnügen. (Foto: imago/GlobalImagens)

Alleine die technische Ausrüstung für Video Assistant Referee (VAR) und Torlinientechnik kostet die 18 Vereine der Fußball-Bundesliga nach einem Bericht des "Kicker" insgesamt etwa fünf Millionen Euro. Demnach werden die 2,53 Millionen Euro an Technikkosten beim Videobeweis sowie die 294.000 Euro für Glasfaserkosten und die 2,17 Millionen Euro für das Hawkeye auf die 18 Vereine in der höchsten deutschen Spielklasse umgelegt, wie das Fachmagazin berichtet. Der Offline-Test des VAR in der 2. Bundesliga wird aus dem Verbandshaushalt beglichen, hieß es in dem Bericht.

Bei der Torlinientechnik sind unter anderem Leasingkosten, Betriebskosten, Einsätze in der Relegation, Wartung und Installation zu begleichen. Insgesamt werden für die 36 Profi-Klubs knapp 19 Millionen Euro für Schiedsrichter, Videoassistenten und Torlinientechnik aufgerufen. Die Erstligisten (774.855 Euro) zahlen dabei laut "Kicker" mehr als dreimal so viel wie die Zweitligisten (233.615 Euro).

19:09 Uhr

Eintracht erlebt gegen Marseille ein Geisterspiel

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Die Vorfälle der Olympique-Fans beim EL-Finale sind der Grund für das Geisterspiel gegen Frankfurt. (Foto: imago/Eibner Europa)

Bundesligist Eintracht Frankfurt erlebt bei seiner Rückkehr auf die europäische Fußballbühne ein Geisterspiel. Wie das Berufungsgericht des Europäischen Verbandes Uefa mitteilte, wurden die im Juli ausgesprochenen Strafen gegen Frankfurts Auftaktgegner Olympique Marseille bestätigt. Wegen schweren Fehlverhaltens ihrer Fans in mehreren Fällen müssen die Franzosen ihr erstes Heimspiel in der Europa League am 20. September gegen die Hessen ohne Publikum bestreiten.

Zu einem zweiten Geisterspiel wird es kommen, wenn es in einer Bewährungsfrist von zwei Jahren zu erneuten Vorfällen kommen sollte. In zwei weiteren Begegnungen darf Marseille im heimischen Stade Velodrome die Nord- und Südtribüne nicht besetzen. Neben einer Geldstrafe von 100.000 Euro muss "OM" ferner innerhalb von 30 Tagen den im Europa-League-Finale durch die eigenen Fans entstandenen Schaden im Stadion von Olympique Lyon ersetzen.

18:38 Uhr

Kerber qualifiziert sich frühzeitig fürs WTA-Saisonfinale

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Kerber folgt Halep ins Saisonfinale. (Foto: imago/ZUMA Press)

Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat nach dem Erreichen der dritten Runde bei den US Open ihre Teilnahme an den WTA Finals in Singapur sicher. Das teilte die Profi-Organisation WTA mit. Die Wimbledonsiegerin ist damit nach der rumänischen Weltranglisten-Ersten Simona Halep die zweite Spielerin, die sich qualifiziert hat.

Die acht besten Tennis-Damen der Saison nehmen an dem Jahresabschluss vom 21. bis 28. Oktober teil. Die 30 Jahre alte Kielerin Kerber wird zum fünften Mal bei den WTA Finals dabei sein. 2016 hatte sie das Endspiel erreicht.

18:00 Uhr

Kreisligaspiel nach Rassismus-Vorfall abgebrochen

Wegen eines rassistischen Vorfalls ist in Südbaden eine Fußball-Partie in der Kreisliga A Ost Hochrhein abgebrochen worden. Der ghanaische Spieler Mamadou Kebba vom SC Lauchringen verließ nach rassistischen Beleidigungen aus dem Zuschauerbereich im Spiel am Samstag beim FC Weizen weinend den Platz, wie der "Südkurier" berichtete. Weil sich seine Mitspieler anschlossen, beendete der Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:1 aus Sicht des FC Weizen die Partie vorzeitig.

Es kam zu einem "sehr bedenklichen und traurigen Vorfall", schrieb der Vorsitzende des SC Lauchringen, Thomas Kummer, in seiner Stellungnahme. Trainerteam und Spieler des FC Weizen hätten sich aber "hochgradig anständig" verhalten. "Das sportliche Ergebnis hat mit dem Rest nichts zu tun. Selbst wenn ein Wiederholungsspiel angesetzt wird, würden wir es nicht wahrnehmen", sagte Kummer.

Der FC Weizen entschuldigte sich auf seiner Webseite für die Vorkommnisse: "Hiermit wollen wir nochmals unterstreichen, dass wir Rassismus auf und neben dem Platz in keiner Weise dulden und tolerieren."

17:20 Uhr

Kießling gibt Comeback - in der Kreisliga

Kein Tor zum Neubeginn: Ex-Nationalspieler Stefan Kießling hat rund vier Monate nach seinem Karriere-Ende als Profi ein Gastspiel in der neunten Fußball-Liga gegeben. Wie die "Schwäbische Zeitung" am Montag berichtete, spielte der Bundesliga-Torschützenkönig von 2013 am Sonntag 95 Minuten für den schwäbischen A-Kreisligisten FV Schelklingen-Hausen.

Kießling, der für Bayer Leverkusen und den 1. FC Nürnberg insgesamt 403 Bundesligaspiele absolvierte, konnte die 1:5-Niederlage gegen den Lokalrivalen FC Schelklingen/Alb aber nicht verhindern. Den Kontakt zu Schelklingen hatte Kießlings Trauzeuge hergestellt, der vor Ort lebt. "Es war anstrengender als gedacht", sagte der 34-Jährige Kießling, der seine Karriere wegen chronischer Hüftprobleme beendet hatte, der "Schwäbischen". "Zwei-, dreimal" werde er in der laufenden Saison aber noch mitspielen, kündigte er an.

16:42 Uhr

Fans kämpfen per Petition um neuen Räikkönen-Vertrag

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(Foto: imago/LaPresse)

Balsam für die geschundene Rennfahrer-Seele? Die zahlreichen Fans des Formel-1-Piloten Kimi Räikkönen kämpfen mit ungewöhnlichen Mitteln für einen neuen Vertrag des Finnen bei Ferrari. Bis Montagnachmittag hatten bereits knapp 78.000 Menschen eine Petition auf der Online-Plattform change.org unterzeichnet.

  • Unter dem Titel "Ferrari sollte Kimi Räikkönen für ein weiteres Jahr halten" fordern die Unterstützer eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Teamkollegen von Sebastian Vettel.

  • "Wir wissen, dass eine Online-Petition auf keinen Fall auf direktem Wege die internen Entscheidungen der Scuderia Ferrari beeinflussen wird", schrieben die Initiatoren: "Aber wir unterstreichen damit, welchen PR-Wert Ferrari verlieren würde und wie eine Trennung die öffentliche Wahrnehmung des Teams und des Sports beeinflussen würde. Ferrari und die Formel 1 werden all das sicher bedenken, bevor eine Entscheidung fällt."

  • Dass Räikkönen zur kommenden Saison durch den von Ferrari geförderten Charles Leclerc ersetzt wird, gilt seit Monaten als sehr wahrscheinlich. Offiziell hat die Scuderia aber noch nichts verkündet. Leclerc absolviert derzeit seine Rookie-Saison beim Sauber-Rennstall.

  • Räikkönen gewann 2007 mit Ferrari seinen einzigen WM-Titel und ist damit bis heute der letzte Fahrer-Weltmeister der Scuderia.

16:12 Uhr

"Kinderhandel": Mainzer Nachwuchsleiter genervt von Beratern

15:31 Uhr

Bremsskandal kostet Motorrad-Pilot den Job

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14:46 Uhr

Vier Nationalspieler hoffen auf "Weltauswahl"

14:11 Uhr

Einsatzleiter der Hillsborough-Katastrophe beteuert Unschuld

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96 Menschen starben bei der Tragödie. (Foto: imago/United Archives International)

Fast 30 nach der Hillsborough-Katastrophe plädiert der damalige Einsatzleiter der Polizei auf nicht schuldig. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal im nordenglischen Preston.

  • Der 74 Jahre alte David Duckenfield muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Bei der Tragödie im Jahr 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Die meisten Opfer waren Anhänger des FC Liverpool.

  • Unter anderem hatte Duckenfield einen Notausgang öffnen lassen, durch den Hunderte Liverpool-Fans über einen schmalen Tunnel auf die bereits vollends überfüllte Stehtribüne strömten. Zäune hinderten die Menschen daran, auf das Spielfeld oder angrenzende Tribünen auszuweichen. Sie wurden von den nachkommenden Fans zu Tode gequetscht.

  • Jahrzehntelang war die Schuld für das Desaster den Fans in die Schuhe geschoben worden. Eine Untersuchungskommission stellte aber vor zwei Jahren fest, dass die Polizei die Hauptschuld trug. Neben Duckenfield müssen sich noch vier weitere Männer wegen der Tragödie und der späteren Vertuschung vor Gericht verantworten. Auch der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell, plädierte am Montag auf unschuldig. Ihm wird Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion vorgeworfen.

13:46 Uhr

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11:42 Uhr

Videobeweis: DFB-Team "nicht ganz so effizient vor dem Tor"

10:58 Uhr

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